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BREMEN CLASSIC MOTORSHOW: TERMIN- UND THEMENTIPPS

Offizielle Eröffnung der Bremen Classic Motorshow 2018 ist um 11 Uhr in der Halle 5, Stand 5 D 20. Gesprächspartner sind: Martin Günthner (Senator für Wirtschaft, Häfen und Arbeit), Roland Clement (Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt GmbH), Johannes Thomas Hübner (Automobilexperte, Designer und Publizist) sowie Hans Peter Schneider (Geschäftsführer Messe Bremen & ÖVB Arena).
Autogrammstunde: Walter Röhrl und Christian Geistdörfer (Rallye-Weltmeister-Duo der Jahre 1980 und 1982), 15.30 bis 16.30 Uhr, am Stand der Autostadt Wolfsburg, Halle 5 Stand 5 D 10.
Samstag, 3. Februar 2018:

Autogrammstunde: Walter Röhrl/Christian Geistdörfer, 11.00 bis 12.00 Uhr, am Stand der Autostadt Wolfsburg, Halle 5, Stand 5 D 10.
2018 geht der ?Goldene Kolben", der jährlich von F-kubik für besondere Leistungen bei der Dokumentation der Fahrzeuggeschichte und ihrer Darstellung in der Öffentlichkeit vergeben wird, an Heiner Rössler. Der Leiter des Automuseums Melle ist seit mehr als 40 Jahren in der Oldtimer-Szene engagiert. Er gehörte 1984 zu den Mitbegründern des Auto- und Zweiradmuseums in Ibbenbüren. Für das Projekt ?Geschichte auf Rädern" und die Idee eines ?mobilen" Museums zog die Sammlung 1997 nach Melle. 300 ständig wechselnde Exponate repräsentieren dort nicht nur die vielfältige Fahrzeuggeschichte. Die technischen Zeitzeugen sind auch bei Veranstaltungen im Einsatz ? in den 1990ern ein Novum, für das Rössler und sein Team um den Titel ?Museum" bei den zuständigen Behörden kämpfen mussten. Etabliert haben sich ?Dampf in Melle", eine viertägige Tour von Dampfautos, und das ?Internationale-Schnauferl-Treffen", für das regelmäßig auch Teilnehmer aus Hongkong, den USA oder Austr alien anreisen. 14.30 Uhr, Bühne in Halle 5, Stand 5 F 03. Kontakt über Eckhart Bartels (F-kubik, Tel. 0172 ? 51 24 774).
Sonntag, 4. Februar 2018:

Die Sieger des Wettbewerbes ?Spirit oft the show" werden ausgezeichnet. Dabei werden je drei Exponaten der Kategorien Motorräder/Zweiräder, und Personen-/Sportwagen prämiert (13.00 Uhr, Halle 5, Stand 5 D 20).
Prämierung ?Beste Clubpräsentation", 14.00 Uhr, Halle 5, Stand 5 D 20.
Und hier unsere Thementipps:

Rund 100 Clubs verwandeln die Bremen Classic Motorshow mit ihren Präsentationen alljährlich in ein riesiges Museum für Fahrzeugkultur. 2018 neu dabei ist das Wolfswankel Drag Racing Team. Das Fahrzeug ? bestehend aus einer abnehmbaren Volkswagen Golf 1 Karosserie von 1979, einem Stahlrahmen, der den Vorgaben des Deutschen Motorsportbunds entspricht, und einem Mazda-RX7-Wankelmotor ? ist ausschließlich für Beschleunigungsren-nen über eine Achtel- und Viertelmeile gebaut. Auf einer Strecke von 201 beziehungsweise 402 Metern Länge beschleunigt das in Deutschland schnellste von einem Wankelmotor be-triebene Fahrzeug in 5,4 Sekunden von 0 auf 200 Stundenkilometer. Auf der Oldtimermesse erhält der Wolfswankel ein neues Design: Die Karossiere wird live auf dem Stand foliert. Halle 6, Stand 6 A 12.


Statt foliert wird hier live restauriert: Am Stand des Fiat-500 Forum e.V. (Halle 4, Stand 4 C 22) will das Nachwuchsteam in den drei Messetagen die Karosserie eines Fiat 500 von 1965, eines sogenannten Otto Bulloni, wieder mit automobilem Leben erfüllen, sodass der Wagen am Sonntagabend auf eigener Achse aus der Halle rollt. Das komplett zerlegte Fahr-zeug hatte der Verein über ebay erstanden. Der Kraftfahrzeugbrief führte zum ursprünglichen Halter. Nach einiger Suche konnte er die bis dahin verloren geglaubten Wagenschlüssel beisteuern.


Es gibt tatsächlich Güllepumpen-Fans? Die, die's sind, wissen: Es geht gar nicht um echte Güllepumpen, Trecker oder Ähnliches. ?Güllepumpe" ist der Spitzname der Honda CX 500, die ab Ende der 1970er gebaut wurde. Der Name stammt von dem Zeichner Rötger Feldmann, der sich in einem seiner ?Werner"-Comics über das für seine Zeit moderne Motor-rad lustig machte: Darin funktioniert er die damals noch unübliche Wasserkühlung zur Pumpe für Tierexkremente um. Zu sehen ist die Güllepumpe am Stand des CX/GL-Freundeskreises Weser-Ems. Halle1, Stand 1 O 06.
Nicht mehr selbst treten zu müssen, das wurde mit ihr möglich: die NSU Quickly er-setzte in den 1950ern das Fahrrad als Massenfortbewegungsmittel. Allein im ersten Jahr pro-duzierte der Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller aus Baden-Württemberg 100.000 Modelle. 23 angehende Maler, Lackierer, Tischler, Sattler und Bautech-niker des Schulzentrums Alwin-Lonke-Straße haben sich diesem Publikumsrenner verschrie-ben und eine NSU Quickly F von 1961 von Grund auf neu aufgebaut und originalgetreu in Lidoblau und Perlgrau lackiert. Zugunsten des Kinderhospiz' Löwenherz wird das Moped auf der Bremen Classic Motorshow versteigert. Das Mindestgebot liegt bei 1.500 Euro ? so viel haben die 15- bis 22-Jährigen allein in die Neuanschaffung von Ersatzteilen und Lack inves-tiert. Halle 1, Stand 1 C 51.


Ihre einfache, ursprüngliche Technik macht Reparaturen in Eigenregie möglich: Histo-rische Geländewagen sind mittlerweile begehrte Klassiker. Ihre Geschichte zeichnet die Bre-men Classic Motorshow mit dem Münchner Magazin ?Off Road" in einer Ausstellung nach. Unter den sechs Exponaten ist ein Willys-Overland MB von 1946, der als Urvater aller Jeeps gilt. Dass die Restaurierung geländegängiger Fahrzeuge weniger aufwendig sein kann, be-weist ein Suzuki LJ80 von 1978 ? statt in der Werkstatt fand die nämlich im Wohnzimmer statt. Halle 4, Stand 4 C 04.
Nein, auf dem Weg zum Schrottplatz sind diese acht US-Cars nicht falsch abgebogen. Die fahrbereiten Klassiker der 1950er- und 1970er-Jahre mit Erstlackierung und Acht-Zylinder-V-Motoren, die als ?V8-Survivors" zu sehen sind, eint vor allem eins: Patina. Zu den Überle-benden gehört ein Dodge Coronet, Baujahr 1967, dessen Innenraum der Braunschweiger Stefan Ahlgrimm originalgetreu aufarbeitete, die Karosserie blieb aber unberührt. Auch die Optik des ausgestellten Pontiac Chieftain von 1958 oder des 1969er-Pontiac-GTO blieb wei-testgehend erhalten. Halle 6, Stand 6 C 12.


Eine große Spannbreite bietet die Motorradbörse im Foyer der Halle 1, die von der beliebten Vélosolex ? zur Erinnerung: das ist das kleine schwarze Moped mit dem Motor über dem Vorderrad ? bis zur Horex Imperator reicht, dem Vorzeigemodell des hessischen Motor-radbauers Horex aus Bad Homburg. Insgesamt 15 Klassiker auf zwei Rädern hat Thomas Beneke hier vereint. Der Experte für Vorkriegsmodelle berät Käufer wie Verkäufer und trifft die Auswahl, welche Modelle zur Zweirad-Börse zugelassen werden. Halle 1, Stand 1 O 40 und Stand 1 O 09.


Ähnlich sieht es bei der privaten Fahrzeugbörse im Messe-Parkhaus aus. Das Ge-genstück zur Motorradbörse in der Halle 1 ist in diesem Jahr wieder komplett ausgebucht und steht ganz weit oben in der Gunst des Publikums. Privatleute aus Deutschland und Europa verkaufen dort Garagenfunde, Alltagshelden und Exoten. Unter den 250 Old- und Youngti-mern sind etwa ein AMC Rambler Cross Country Kombi von 1958, ein Opel Commodore B Coupé aus dem Jahr 1976 oder ein Subaru SVX (1993).
Aus den Sonderschauen:

Ringo Starr fuhr ihn, ebenso der Schah von Persien und auch Tony Curtis nannte einen Facel Vega Facel II sein Eigen. Der Jetset der 1950er- bis 1970er-Jahre hatte eine Vor-liebe für schnelle, edle, viersitzige Reise-Coupés, die häufig nur in geringer Stückzahl vom Band liefen. Zur Bremen Classic Motorshow fahren zwölf dieser Traumwagen an der Weser vor, neben dem Facel II auch das Gran-Turismo-Urmodell, ein Lancia Aurelia GT, oder der 7,2-Liter-Bolide Monteverdi High Speed 375 L. Halle 5, Stand 5 D 20.


Dem ältesten und berühmtesten Straßenmotorradrennen der Welt, der ?Isle of Man Tourist Trophy" (TT), ist die Sonderschau in Halle 1 gewidmet. 20 englische Motorräder aus den großen Rennjahren sind als ?Best of British ? The TT-Legends zu sehen. Angefangen mit der Rudge ?Multi" aus dem Jahr 1914 bis zur AJS 7R ?Boy Racer" von 1962 gestatten diese Maschinen einen ebenso einmaligen wie reizvollen Überblick über die rasante technische Weiterentwicklung. Davon zeugen auch vier Original-TT-Siegermaschinen, die 1934, 1949, 1952 und 1954 schneller waren als die Konkurrenz. Halle 1, Stand 1 C 40.


Gleichermaßen interessant für Sammler und Einsteiger ist die neue Sonderschau und Plattform ?Stahlrenner" im Foyer der Halle 1. Rund 40 Fahrradraritäten verschiedener Samm-ler und Händler reflektieren die Entwicklung von Design und Technik des 20. Jahrhunderts. Unter den Zeitfahrmaschinen und Rennrädern ist etwa eine Bianchi Folgore von 1932, die bei der Tour de France und dem Giro d'Italia im Einsatz war, oder eine Bahnmaschine von An-dreas Waltzer, mit der der spätere Olympiasieger als Jugendlicher erste Erfolge einfuhr. Halle 1, Stand OD 10.

Sollten Sie Fragen haben oder weitere Informationen, Ansprechpartner oder Bildmaterial be-nötigen, finden Sie uns vor Ort im Pressebüro in der Halle 5, Stand 5 F 01. Natürlich erreichen Sie uns auch telefonisch unter Tel. 0421 / 35 05 ? 444 oder mit einer kurzen E-Mail an viezens@messe-bremen.de.
Wir wünschen Ihnen eine spannende Veranstaltung mit guten Gesprächspartnern!

Herzliche Grüße,

Kristin Viezens

Weitere Informationen für die Redaktionen:
MESSE BREMEN/WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Kristin Viezens, Tel. 04 21 / 35 05 ? 4 44; Fax 04 21 / 35 05 ? 3 40
E-Mail: viezens@messe-bremen.de Internet: www.messe-bremen.de

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